
Übersetzung von Anja Ida Becker für Starchildglobal.com
Diese Botschaft wurde als eine private Durchsage an eine Klientin gegeben, welche fragte, warum sie sich trotz aller spirituellen Arbeit, die sie getan hat, immer noch so getrennt fühlt. Mit ihrer Erlaubnis veröffentlichen wir diese Durchsage.
"Wir sind wahrlich der Meinung, dass Deine Frage eine gute Frage ist. Wir wissen, dass viele Menschen mit denselben Gefühlen der Trennung und Entfremdung kämpfen und so wollen wir versuchen, Deine Frage sowohl im Allgemeinen als auch auf der mehr persönlichen Ebene zu beantworten.
Lass uns damit beginnen, zu sagen, dass das Bewusstsein der Trennung und Entfremdung nicht per se etwas Schlechtes ist!
Dies kommt Euch möglicherweise merkwürdig vor, schließlich geht es in vielen der Lehren der heutigen Zeit um die offensichtliche Notwendigkeit, sich daran zu erinnern, dass alles eins ist.
Dieses ist wahr.
Doch wollen wir sagen, dass die Essenz der gesamten Schöpfung ein Bewusstsein der Trennung und Individualität ist, dass sich dahin entwickelt bzw. dahin zurück geht, Eins zu werden mit dem GANZEN oder dem EINEN.
Mit anderen Worten ist ein reifes oder ein Meisterbewusstsein nicht eines, das sich in dem EINEM auflöst, denn das ist die Auswirkung des Prozesses des Sterbens. Während des Lebens, beim Prozess der Individuation, hält die Meisterseele oder die Meisterin des Lichtes, wie wir sie nennen würden, stattdessen ein Bewusstsein von beidem – dem Individuum und dem Einen.
Und somit ist in Wahrheit eine Wahrnehmung der Trennung und des Alleinseins ein Teil der vollständigen Bedeutung der Erfahrung, am Leben zu sein. Wir empfinden, dass erst, wenn die Menschen beginnen, dieses zu verstehen und anzunehmen und damit glücklich sind, sie damit auch aufhören werden, dem Widerstand zu leisten und danach wird es weitaus leichter, damit umzugehen.
Zu diesem Zeitpunkt in der menschlichen Geschichte ist das Empfinden von Alleinsein und Entfremdung natürlich sehr intensiv, denn die Menschen haben wahrhaftig vergessen, wie sie Gemeinschaften bilden können und wie sie das Licht der Quelle auf sich selbst richten können, was sie darin unterstützen würde, zu fühlen, dass sie trotz ihrer Trennung noch ein Teil einer Gemeinschaft sind, welche ein organisches Ganzes bildet. Dieses ist es, was Ihr nun, während dieses Zyklus, dabei seid, zu lernen, dass selbst wenn Ihr allein seid, dass Ihr zu einem Teil eines größeren Ganzen werden könnt, was es Euch erlauben wird, das Empfinden der Einheit und Vollständigkeit zu fühlen, da Ihr wisst, dass Ihr wahrhaftig Teil von etwas seid, das weitaus größer ist als Ihr selbst es seid.
Und so wird dann, wenn die Menschen wieder einmal lernen, wie sie sich an Gemeinschaften beteiligen, welche wir die "Gemeinschaften des Lichts" genannt haben, jenes Empfinden der Entfremdung und des Alleinseins geringer werden und die Menschen werden lernen, die Einsamkeit mit der Gruppenenergie, welche der Natur der Quelle entspricht, auszugleichen.
Denn, wenn Ihr alle die Geschichten darüber liest, wie der Kosmos begann, werdet Ihr immer dabei finden, dass Euch in den Geschichten erzählt wird, dass die Quelle eine intensive Einsamkeit fühlte und sich danach sehnte, sich selbst durch die Schöpfung von Leben und Materie kennen zu lernen. Und weil alles Leben im Kosmos jener Energie der Quelle entspringt, ist das Gefühl der Einsamkeit und das Bedürfnis, sich selbst durch die eigenen Schöpfungen und Eure Beziehungen zu anderen zu erfahren, sehr intensiv und ein Teil dessen, wer Ihr seid.
Es ist eine Tatsache, dass, je mehr Ihr Euch spirituell entwickelt, umso intensiver werden diese Gefühle des Alleinseins und der Trennung, während Ihr zugleich dabei seid, vollkommen in das Bewusstsein Gottes bzw. der Quelle einzutreten. Nun, die am weitesten entwickelten Wesen sind den nächsten Schritt gegangen, hinein in die "Glückseligkeit" und haben es sich selbst erlaubt, Eins zu sein mit dem Einen in dessen Zustand der Einheit und Vollständigkeit.
Doch dieses ist ein zeitbegrenzter Zustand, denn um auf der materiellen Ebene funktionieren zu können und Eure Arbeit als Seelen ausführen zu können, die dabei sind, das Entdecken und Erschaffen für die Quelle zu erleben, müsst Ihr wieder einen Schritt zurück gehen in jene Trennung von der Quelle und hinein in Euch "selbst".
Nun ist, wie wir bereits erwähnten, ein wahrer "Meister des Lichts" bzw. ein "Krieger des Lichts" fähig, in jenem Raum zwischen Trennung und Einheit zu leben und mit den anderen das Bewusstsein des Einen zu halten.
So wollen wir Euch sagen, fühlt Euch nicht als ob Ihr versagt hättet, wenn Ihr immer noch das Empfinden der Trennung habt. Während Ihr Euch in einem materiellen Körper befindest, wird es immer bis zu einem gewissen Ausmaß vorhanden sein. Doch, wenn Ihr ebenfalls ein Empfinden des Einen kultivieren und halten kannst, das Wissen, dass das EINE immer da ist und parallel zu dem individuellem Empfinden erfahren werden kann, dann werdet Ihr die wahre Natur der Herausforderung des Lebens in der Materie meistern.
Und, wie wir sagten, je näher Ihr Gott bzw. der Quelle kommt, je intensiver wird die Einsamkeit werden. Denn es ist im Moment intensiver Einsamkeit gewesen, dass die Quelle sich dahin bewegte, mit dem Akt der Schöpfung zu beginnen und Leben hervor zu bringen. In Eurer eigenen Rolle als Ausstrahlungen der Quelle bzw. Des Schöpfers, ist es somit Eure eigene göttliche Energie bzw. Energie der Quelle, die Ihr als Einsamkeit und Trennung fühlt, welche Euch dazu motiviert, schöpferisch tätig zu sein und in Beziehungen mit anderen zu treten, während Ihr den andauernden Tanz des Lebens tanzt, welcher der Weg der Quelle ist, die eigene Einsamkeit aufzulösen und das vollkommene Potential des eigenen Wesens als Schöpfer zu erfahren.
Und wir würden sagen, dass der ganze Zweck Eurer spirituellen Evolution als Seelen darin besteht, einen Punkt innerhalb des Bewusstseins zu erreichen, an dem die zwei Bewusstseinszustände, die der Meister des Lichts halten kann, vollkommen als eines gehalten werden kann. Nun, weil dieses der Zweck Eurer Evolution ist, ist dieses das Ziel, zu dem Ihr alle hinstrebt, ohne dass Ihr derzeit dabei wäret, vollständig zu verstehen, dass eine Notwendigkeit darin besteht, zu lernen, mit der Einsamkeit und der Trennung zu sein, bevor Ihr sie mit dem Bewusstsein der Quelle bzw. dem göttlichen Bewusstsein verschmelzen lassen könnt.
Wenn Ihr als eine Spezies damit aufhört, Euch der Einsamkeit zu widersetzen, dann werdet Ihr Wege finden, um die Einheit des Ganzen zu erschaffen, nach der Ihr als das Ziel Eurer Evolution sucht. Zu diesem Zeitpunkt scheint die vorwärts drängende Bewegung der Evolution entschieden zu haben, den Weg zu gehen, Partnerschaften von Seelengefährten zu erschaffen, in denen ein Individuum die Einheit durch eine andere Person erfahren kann. Dieses kann bereits durch fortgeschrittene Seelen recht einfach erreicht werden. Doch, der nächste Schritt wird für jene Seelen darin bestehen, ihre Energien auf einer permanenten Grundlage miteinander zu kombinieren, so dass sie buchstäblich eins werden und in ihrem nächsten Leben als eine Seele inkarnieren. Während dieses Prozesses werden die Fragmente der Seelen, die während der Geschichte der Erlebnisse der Quelle zu vielen entstanden sind, nun wieder nach und nach miteinander verschmelzen und kommen wieder zusammen, und während eines Millionen Jahre andauernden Prozesses wird einst die gesamte Energie in großer Freude zur Quelle zurückkehren, und sie wird alles gelernt haben, was es über Trennung und Einheit zu erfahren gibt.
Doch im Moment seid Ihr immer noch in dem Prozess des Lernens und Erfahrens und Ihr seid immer noch dabei zu lernen, wie Ihr Eure Einsamkeit in Ausgewogenheit halten könnt mit dem Empfinden der Fülle, die durch die Einheit mit dem Einen entsteht. Und Ihr seid dabei zu lernen, dies als eine Spezies zu tun, so dass Ihr schließlich alle in das Licht der Quelle als Eins aufsteigen könnt.
Doch, wie wir gesagt haben, liegt dies viele Millionen Jahre entfernt in der Zukunft und im Moment gibt es viel zu tun und zu spielen, während Ihr die Zyklen der Existenz erfahrt und erfahrt, was es alles geben könnte und was alles erschaffen werden könnte.
In diesem gegenwärtigen Zyklus des Aufstiegs geht es darum zu einem/r Meister/in des Lichts zu werden, damit Ihr das Bewusstsein der Trennung zusammen mit dem Bewusstsein des Einen halten könnt und sie miteinander kombinieren könnt zu der Meisterschaft des Kriegers des Lichts. Es ist nur mit diesem ausgewogenen Empfinden von "Ich" und "Wir" möglich, dass Ihr eine friedvolle und liebende Gesellschaft entwickeln könnt, in der die Bedürfnisse des Individuums mit den Bedürfnissen der Gruppe bzw. der Gesellschaft in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Und wo die Bedürfnisse des/r Einzelnen sich mit den Bedürfnissen der anderen decken, da gibt es keinen Unterschied mehr, denn Alle sind Eins!
Die alten Ägypter nannten diese Idee "das Eine und die Vielen", und betrachteten es als eine Dialektik oder einen Fluss, nicht so sehr als einen Konflikt oder als Dualität. Die Person wandert fließend von einem Bewusstsein des eigenen Selbst oder der "vielen" Individuen zu einem Bewusstsein des "Einen" oder der Energie der Quelle, welche durch alle Dinge fließt. Denn sie sind alle eins, und Alleinsein und Fülle sind bloß Aspekte des Erlebens des "Einen", und diese können zu verschiedenen Zeiten entlang des Erfahrungsspektrums erlebt werden.
Die Betonung der Dualität in Eurer Gesellschaft hat Euch dazu geführt, den Bewusstseinszustand des "Einen" höher zu bewerten als den Bewusstseinszustand über die "Vielen". Nur, wenn Ihr fähig seid, diese beiden Bewusstseinszustände auf dem Kontinuum einer Erfahrung namens Leben in einer Balance zu halten, dann ist es möglich, dass Ihr den Reichtum und die Vielfalt des Lebens auf dem Planeten Erde vollkommen erfahren könnt.
© 2006-7 Celia Fenn und Starchild Global
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